Warum ist CO2 kompensieren sinnvoll?

Treibhausgasemissionen entstehen bei fast allem, was wir tun – beim Heizen, Autofahren oder Feiern.

Mit sparsamen elektrischen Geräten und Maschinen, energieeffizienten Heizungen oder emissionsarmen Fahrzeugen erreichen wir bereits viel für den Schutz unseres Klimas.

Aber nicht alle Emissionen können wir vermeiden. Oder wir können sie nur mit einem unverhältnismäßig hohen finanziellen Aufwand reduzieren.

Der Karlsruher Klimaschutzfonds bietet Ihnen daher einen Weg, sich über die eigenen Einsparungen hinaus für den Klimaschutz zu engagieren und die nicht vermeidbaren Emissionen freiwillig zu kompensieren.
 

Funktionsweise Kompensation

Kompensieren heißt: Treibhausgase, die an einem Ort in die Luft gelangen,
werden an einer anderen Stelle eingespart.


Sie können also Ihre Emissionen, die z.B. durch Ihren jährlichen Stromverbrauch entstehen, ausgleichen. Bei einem durchschnittlichen Haushalt mit zwei Personen sind das 1,5 Tonnen CO2 im Jahr. Als Ausgleich zahlen Sie 22 Euro pro Tonne CO2 an den Klimaschutzfonds. Mit diesem Geld unterstützt der Fonds Projekte, die die gleiche Menge an Emissionen einsparen – zum Beispiel mit Energiesparlampen, die wir in einkommensschwachen Haushalten einbauen oder indem unser Projektpartner global-woods entwaldete Gebiete wiederaufforstet.

Kompensation ist sinnvoll, denn für das Klima spielt es keine Rolle, wo Treibhausgase entstehen oder eingespart werden.